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26. Aug. 2011

Herbstmode 2011

Der Herbst 2011 kommt betont erwachsen daher

Braun – das ist die Farbe im Herbst 2011. Ob Blusen, Röcke, Hosen oder Mäntel, wer hip sein will, trägt erdige Töne kombiniert mit Senf, Beige und Schwarz. Dazu kommen explizit maskuline und erwachsene Schnitte, die elegant und souverän wirken. Aber auch das Element "Retro" behauptet sich weiterhin sehr erfolgreich.

Geradlinig und sachlich

Schnick Schnack und Verspieltheit bei den Schnitten war gestern – heute lautet der Trend "weniger ist mehr". Das heißt, schlichte Formen, wenig Muster und kaum Applikationen. Das gilt auch für den Blazer, der wie schon im Sommer auch im Herbst zu den Must-haves im Kleiderschrank gehört. Zu ihm gesellen sich Jacken im Uniform- und Military-Stil, was sicherlich der Weiblichkeit nicht unbedingt entgegen kommt, etwas, das wohl aber in dieser Saison bewusst in Kauf genommen wird. Denn auch die allgemein sehr männlichen Schnitte und Designs lassen die Figur eher verschwinden und verschwimmen. Kurz gesagt: Man spitzt den "Garçonne"-Style des Sommers noch einmal zu und peppt die Over-Size-Blazer mit Fliegen am Hals und Anzugwesten gehörig auf. Trägt Frau einen Rock, darf sie ihre Füße dann gerne in klobige Boots mit schwerer Sohle schlüpfen lassen.

Retro ist modern

Wer weniger "männlich" rüber kommen möchte und viel Wert auf Weiblichkeit und figurbetonte Kleidung legt, für den ist dann vielleicht der zweite Herbst-Trend etwas: Die Kollektionen vergangener Jahrzehnte. Alles, was zwischen den 40ern und 70ern des vergangenen Jahrhunderts getragen wurde, kann sich auch heute wieder sehen lassen. Gemeint sind damit schicke Stücke wie die hochgeschlossenen Tageskleider a la 40er Jahre oder die A-Rücke aus den 50ern. Die 60er bekommen ihr Revival in den gerade geschnittenen Mänteln mit klarer Silhouette und den schmalen Röcken. Bei den Hosen liegen die Marlene-Modelle und Röhren aus den 70ern wieder ganz weit vorn. Auch jackentechnisch bleiben wir in diesem Jahrzehnt, denn neben dem Cape der 60er sieht man vor allem auch den Maximantel, den Parka und Ponchos der 70er wieder verdächtig oft auf der Straße. Ob die Teile dann original aus Mamas Kleiderkiste stammen und wirklich schon einige Jahre auf dem Buckel haben, oder neu, sprich "auf alt gemacht" sind, spielt keine Rolle.

Eine Etage tiefer

Begibt man sich kleidertechnisch am Körper nun einmal ganz nach unten, stößt man… klar, auf die Füße. Und auch die wollen gut in Szene gesetzt sein. Wie schon bei der Oberbekleidung gibt es auch in Sachen Schuhe für den Herbst 2011 ganz deutliche Sytle-Tendenzen bzw. Style-Gegensätze. Denn wo es zum einen rustikal und flach zugehen kann, brilliert man zum anderen auch mit viel spitz, hoch und schick.

Zierlich und ganz schön wackelig

Zugegeben, in den Modellen der Herbstmode 2011 muss frau laufen können, sonst sieht es peinlich aus. Gemeint ist damit, dass die unendlich hohen Absätze für Ungeübte zur bösen Falle werden können. Passend zum hohen Absatz kommen dann auch noch maximal-spitze Schuhformen dazu, die besonders gut aussehen zu Röhrenjeans, Schlaghosen und Röcken aller Art. Sie machen einen grazilen, schmalen Fuß und strecken zudem optisch das Bein. Aber wie gesagt, ohne High-Heel-Lauf-Übungen geht hier für Unerfahrene gar nichts.

Bodenständig und solide

Wem das zu umständlich und unbequem ist, der widmet sich dem zweiten Trend. Klobig, rustikal und vor allem angenehm zu tragen sind die Boots und flachen Halbschuhe mit groben Sohlen. In diesen Tretern kann man ohne Probleme auch an verregneten und matschigen Tagen vor die Tür und ist selbst für Schmuddel-Herbstwetter bestens gerüstet.

Bloß nicht zu bunt

Ob aber nun hoch und spitz oder flach und bequem, für beide Schuhvarianten" gelten farblich die gleichen Konditionen. Das Leder darf gerne in der bekannten used-Optik erscheinen, ist entweder gewaschen, gebürstet, gewachst, gefettet oder geölt, um besonders matt und gebracht auszusehen, und in den Farben Braun, Olive, Beige, Erde, Schlamm, Kaki oder Schwarz gehalten. Erlaubt sind außerdem metallische Farbnuancen wie Chrom, Stahl oder Titan. An Stiefeletten und Stiefeln findet man sehr häufig Fell- und Pelzapplikationen.